Die Hochwasserereignisse in den Jahren 1998, 2005, 2012 und 2013 haben erhebliche Schäden in der Ortslage Altenbrück verursacht. Neben Privateigentum wurde auch die Umwelt durch freigesetzte Stoffe, vor allem am Holzbach und der Sülz, gefährdet.

Aufgrund des Pfingsthochwassers im Jahr 1998 wurde im Jahr 2003 vom Rheinisch-Bergischen Kreis mit Straßen NRW, der Stadt Overath sowie dem Aggerverband eine „Verwaltungsvereinbarung über die Umsetzung eines Maßnahmenprogramms zum Hochwasserschutz für das Einzugsgebiet von Holzbach und Dresbach“ abgeschlossen.

Mit der Verwaltungsvereinbarung werden konzeptionell Überflutungsrisiken im natürlichen Einzugsgebiet der Sülz durch Gewässerausbau und Retentionsmaßnahmen minimiert. Eine der maßgeblichen Bausteine des Hochwasserschutzkonzeptes ist die Erweiterung des "Hochwasserrückhaltebeckens Talstraße".

In Kooperation mit der Stadt Overath, Straßen NRW und dem Rheinisch-Bergischen Kreis baut der Aggerverband das Hochwasserrückhaltebecken Talstraße von ca. 5.000 m³ auf 17.000 m³ aus. Diese Maßnahme entspricht den allgemein anerkannten Regeln der Technik und soll zukünftig Starkregenereignissen und daraus resultierende Überschwemmungen im Sülztal wirksam begegnen.

Der Bau begann mit dem Spatenstich am 16.04.2015 und wird voraussichtlich Ende 2015 fertiggestellt.

  

Technische Daten

Vorhandenes Einstauvolumen:                         5.223 m³

nach Erweiterung:                                          16.985 m³

Bisherige Weitergabemenge bei Volleinstau:     2,23 m³/sec

nach Erweiterung:                                          1,10 m³/sec

 

Kosten

Die Baukosten für die Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Talstraße betragen ca. 900.000€.

Das Bauprojekt wird mit 60% gefördert. Somit werden dem Aggerverband als Bauherr und Antragsteller ca. 540.000€ an Fördergeldern bewilligt. Der Differenzbetrag wird als Eigenanteil von den Projektpartnern übernommen.

 

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rz 08/05/2015