Lohmar. Bei strahlendem Wetter hat der Vorstand des Aggerverbandes, Dr. Uwe Moshage, zusammen mit zahlreichen Gästen, u. a. Bürgermeister Matthias Schmitz, Stadt Lohmar, die Gewässerentwicklungsmaßnahme in Lohmar-Peisel an der Agger mit einem Spatenstich eröffnet.
Zum 25. Mal verleiht der Aggerverband in Zusammenarbeit mit dem Campus Gummersbach der TH-Köln, seinen Förderpreis im Rahmen des Weltwassertages am 23. März.
Wie berichtet, hat die Bezirksregierung Köln gegen den Aggerverband eine Ordnungsverfügung erlassen. Einer der wesentlichen Forderungen ist die Anordnung zum Rückbau der Stauanlage, beginnend mit dem kurzfristigen Abstau des Gewässers.
Der Aggerverband ist Eigentümer der Stauanlage Osberghausen an der Ortsgrenze Gummersbach/Engelskirchen. In den 1940er Jahren schlossen der Aggerverband mit dem RWE einen Vertrag über den Bau der Anlage. Dabei wurde festgelegt, dass der Aggerverband Eigentümer der Stauanlage wird und die damalige RWE eine eigene Wasserkraftanlage baut und betreibt, um die Elektrifizierung des dortigen Raumes voranzutreiben. 1956 begann dann die Stromerzeugung. Das damalige Wasserrecht war seitens der Bezirksregierung auf 50 Jahre befristet worden. Nach Auslaufen bemühte sich der Aggerverband bis heute um eine wirksame Verlängerung des Wasserrechtes.