Die Aggertalsperre: Staumauer aus der Vogelperspektive.
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Aggerverband gewährleistet Versorgungssicherheit von Trinkwasser und Abwasser in der Corona-Zeit

Gummersbach. Der Aggerverband betreibt Anlagen der Daseinsvorsorge, die zur sog. kritischen Infrastruktur zu zählen sind. Gerade während einer Pandemie-Situation kommt diesen Anlagen eine wesentliche Bedeutung im Bereich der Aufrechterhaltung der Gesunderhaltung der Bevölkerung zu. Hierzu zählen im Bereich der Trinkwasservorsorge die Wiehltalsperre und die Genkeltalsperre sowie die zwei Wasserwerke und im Abwasserbereich insgesamt 30 Kläranlagen. Außerdem sorgt der Aggerverband mit vielfältigen Maßnahmen für eine  Reduzierung des Hochwasserrisikos. Somit ist er der einzige sondergesetzliche Wasserwirtschaftsverband in Nordrhein-Westfalen, der alle Aufgaben rund um das Thema Wasser in sich vereint.

Die ca. 400 Mitarbeiter/-innen des Aggerverbandes werden auf unterschiedlichen Standorten im Verbandsgebiet und in der Verwaltung beschäftigt. Weitreichende Vertretungsregeln wurden in allen Bereichen implementiert, um den reibungslosen Betrieb dauerhaft sicherzustellen und die Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet zu sichern.

„Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Situation berät sich bereits seit Anfang 2020 regelmäßig ein internes Führungskräfte-Gremium, um die aktuellen Entwicklungen für den sicheren Betrieb in Bezug auf das neuartige Corona-Virus zu beobachten, zu analysieren und zu entscheiden,“ sagt Vorstand Prof. Dr. Lothar Scheuer. „So ist der Aggerverband in der Lage, prophylaktische Maßnahmen kurzfristig umzusetzen“. Ein weitgreifender Pandemie-Plan ist aktualisiert und gilt hier als flächendeckende Leitlinie für alle Mitarbeiter/-innen.

Um seinen Beitrag bei der Verzögerung der Ausbreitung des Corona-Virus zu leisten, hatte der Aggerverband bereits Anfang des Jahres bis auf weiteres sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt. Intensiv wird intern geprüft, welche Veranstaltungen ggf. durch ein digitales Format ersetzt oder ergänzt werden können. Des Weiteren finden bereits seit Jahresbeginn keinerlei Führungen für Besucherinnen und Besucher mehr auf den Kläranlagen und Talsperren statt und die Freizeitbetriebe an der Aggertalsperre haben ihren Betrieb ebenfalls den Vorgaben entsprechend eingestellt. Hierfür bitten wir bei Allen um Verständnis.

Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten überwachten Lebensmitteln. Laut Aussage des Umweltbundesamtes ist Leitungswasser sehr gut gegen alle Viren, einschließlich des neuartigen Corona-Virus, geschützt und kann bedenkenlos getrunken werden. Der Aggerverband liefert das Rohwasser aus den Talsperren über die Wasserwerke Auchel und Erlenhagen an die Trinkwasserversorger. Das Multibarrieren-System und ein mehrstufiges Aufbereitungsverfahren einschließlich einer Desinfektion, sorgen dafür, dass  alle Krankheitserreger und Schadstoffe aus dem Wasser entfernt werden. Eine Übertragung des Corona-Virus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/coronavirus-uebertragung-ueber-das-trinkwasser

https://de.dwa.de/de/

 

 

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