Die Aggertalsperre: Staumauer aus der Vogelperspektive.
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Aggerverband rüstet bis Ende August zehn LKW seiner Flotte mit Abbiegeassistenten nach.

Bildquelle: Aggerverband (v.l.n.r. Andreas Löttgen, Uwe Köster, Heribert Berster, Prof. Lothar Scheuer)

 

Gummersbach. Der Aggerverband deckt in seinem 1.100 km² großen Verbandsgebiet mit rund 400 Beschäftigten alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der wasserwirtschaftlichen Belange ab. Neben der Versorgung mit frischem Trinkwasser werden außerdem in 30 Kläranlagen täglich die Abwässer von knapp 400.000 Menschen sowie aus den gewerblichen Betrieben der Region gereinigt.

Ein entsprechend großer Fuhrpark zum reibungslosen Geschäftsablauf ist für den Aggerverband somit unerlässlich. Ein Mitarbeiter im Rahmen des betrieblichen Vorschlagwesens regte an, die LKW-Flotte des Verbandes mit den neuen Abbiegeassistenzsystemen auszurüsten. So wird zum einen der Arbeitsschutz verbessert, zum anderen erhöht dies die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Die Nachrüstung von zehn LKW mit Abbiegeassistenzsystemen hat nun begonnen.

Die freiwillige Umsetzung, die sicherheitsfördernden Systeme zu nutzen, wird belohnt. Die Umrüstung eines Fahrzeuges kostet rd. 2.000 €. Das Bundesamt für Güterverkehr fördert den nachträglichen Einbau mit jeweils 1.500 €.

Auch die übrigen LKW der anderen Geschäftsbereiche, Gewässerunterhaltung und Trinkwasseraufbereitung, werden jetzt zeitnah umgerüstet.

„Abbiegeassistenzsysteme machen Fußgänger oder Radfahrer im toten Winkel sichtbar und warnen den Fahrzeugführer unserer LKW akustisch und optisch, um bei Bedarf eine Notfallbremsung einzuleiten“, erklärt Prof. Lothar Scheuer, Vorstand des Verbandes, anlässlich einer Vorführung eines bereits nachgerüsteten LKW und macht nachdrücklich auf die Relevanz von Abbiegeassistenzsysteme aufmerksam. „So können bestenfalls schwere oder gar tödliche Unfällen vermieden werden.“

Der tote Winkel bei einem LKW oder Bus ist der Bereich auf der rechten Seite des Fahrzeugs, der über die Spiegel nicht eingesehen werden kann. Über eine Kamera oder ein Radarsystem wird dieser Bereich erkannt und dem Fahrzeugführer sichtbar gemacht. So werden beim Rechtsabbiegen Fußgänger oder Radfahrer erkannt und Unfälle können vermieden werden. Erweiterte Systeme greifen sogar in die Fahrzeugsysteme selbst ein und leiten bei Bedarf eine Notfallbremsung ein. Aktiviert wird der Assistent über das Setzen des rechten Blinkers oder das Unterschreiten einer voreingestellten Geschwindigkeit.

Einen europaweit verpflichtenden Einbau von Abbiegeassistenzsystemen in LKW und Busse gibt es aktuell noch nicht. Damit ist der Aggerverband einer der Vorreiter bei der geplanten schrittweisen Einführung von Abbiegeassistenten, die erst ab Juli 2022 für neue Fahrzeugtypen und ab Juli 2024 für neue Fahrzeuge verpflichtend vorgesehen ist.

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