Die Aggertalsperre: Staumauer aus der Vogelperspektive.
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Autarke Photovoltaikanlage-Anlage als Notstromversorgung im Krisenfall

Foto: PV-Module (Bildquelle: Aggerverband)

In einem Pilotprojekt wird auf einem Hochbehälter untersucht, in wie weit uns eine autarke Photovoltaikanlage (PV-Anlagen) bei Netzausfall unterstützen kann.

Im Normalfall müssen die PV-Anlagen bei Netzausfall abgeschaltet werden. Die Anlagen können daher nur produzieren, wenn das Netz zugeschaltet ist. Mittlerweile stehen marktfähige PV-Anlagen zur Verfügung, die auch bei Netzausfall Strom erzeugen, der dann selbst verbraucht oder gespeichert wird.

Über eine interne Steuerung im Wechselrichter muss sichergestellt sein, dass bei Netzausfall kein Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Die Pilotanlage wurde darüber hinaus noch mit einem  Speicher ausgerüstet. Dieser Batteriespeicher hat eine Kapazität von 6kW.

 

Wechselrichter Batteriespeicher (Bildquelle: Aggerverband)

Über die Netzerkennung des Wechselrichters und die Steuerung des Hochbehälters werden die Verbraucher, die nicht laufend benötigt werden, abgeschaltet. Hierzu gehören im wesentlichen Luftentfeuchter, die zur Vermeidung von Schwitzwasser in der Schieberkammer der Behälter oder in den umliegenden Schächten des Hochbehälters betrieben werden.

Der Energiespeicher der PV-Anlage soll vorrangig dazu genutzt werden, die Fernwirktechnik und die Zulaufsteuerung des Hochbehälters aufrecht zu erhalten. Die Beschäftigten der ständig besetzten Wasserleitstelle im Wasserwerk Auchel sind dann, trotz des Netzausfalles, in der Lage den jeweiligen Hochbehälters auch über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden zu bewirtschaften. Ein nächtlicher Personaleinsatz vor Ort wird dann unter Umständen nicht erforderlich, da der Speicher über die PV-Anlage wieder geladen wird.

Mit dem Pilotprojekt soll auch untersucht werden, in wie weit im „Normalfall“ der Strombezug gesenkt werden kann. Die Luftentfeuchter sind die größten Stromverbraucher auf den Hochbehältern.

Die Luftentfeuchter werden in der Regel auf einen bestimmten Wert eingestellt. Der Entfeuchter läuft, sobald die eingestellte Luftfeuchtigkeit überschritten wird. Es wird nun versucht, die Luftentfeuchter nur dann automatisch einzuschalten, wenn Sonnenenergie oder genügend Energie aus dem Speicher zur Verfügung steht. Gleichzeitig ist aber weiterhin die Schwitzwasserbildung zu unterbinden.

Um alle Ziele (genügend Speicherkapazität für den Netzausfall, Reduzierung des Energiebezugs, Vermeidung von Schwitzwasser) zu erreichen, sollen verschiedene Maßnahmen und Einstellungen getestet werden.

 

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