Die Aggertalsperre: Staumauer aus der Vogelperspektive.
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„Notfallpumpe“ Ommerborn

Das Trinkwasserversorgungssystem des Aggerverbandes (AV) ist mit dem des Wasserversorgungsverbandes Rhein-Wupper (WVV) durch eine Transportleitung DN 800 des WVV verbunden. Diese Verbundleitung verläuft vom Hochbehälter Ommerborn (AV) zum Pumpwerk Habenichts des WVV.

Der Verbund ist errichtet worden um Trinkwasser des AV in den Versorgungsbereich des WVV einzuspeisen. Im Jahr 2020 wurde eine Studie erstellt, in der nachgewiesen wurde, dass auch eine Rückeinspeisung vom WVV zum AV möglich ist. Hiermit kann ein längerfristiger Ausfall des Wasserwerk Auchel kompensiert werden.

Um dies im Bedarfsfall auch realisieren zu können, sind sowohl am PW Habenichts als auch am Hochbehälter Ommerborn Maßnahmen erforderlich.

Am Standort HB Ommerborn wird im Messschacht eine „Notfallpumpe“ installiert. Die Pumpe ist für eine Leistung von 1.000 m3/h ausgelegt. Dies entspricht auch der Kapazität des Pumpwerk Habenichts, das im Bedarfsfall dann „rückwärts“ in den HB Ommerborn fördert.

Die neue Pumpe am HB Ommerborn ist erforderlich, um das Trinkwasser auf die notwendige geodätische Höhe des Hochbehälters Lindlar zu bringen. Von dort können dann auch alle übrigen Hochbehälter bis zum Hochbehälter Blasseifen ohne den Bau zusätzlicher Druckerhöhungsanlagen in freiem Gefälle versorgt werden.

 

MS-Ommerborn_Grundriss
MS-Ommerborn - Schnitt

Die erforderlichen Umbauarbeiten in der Pumpstation Habenichts des WVV Rhein-Wupper werden ebenfalls durch den AV geplant, ausgeführt und betreut.

Umbau im HB-PW Habenichts

07.06.2022: Die Umbauarbeiten in der Pumpstation Habenichts (WVV Rhein-Wupper) sind erfolgt und abgeschlossen. Der Bypass in der Nennweite DN 400 mm wurde hergestellt und die vorhandenen Mess- und Regeleinrichtungen können somit bei der „Rückwärtsförderung“ genutzt werden.

Fertiggestellte Umgehungsleitung im PW Habenichts/Rhein-Wupper Bildquelle: Aggerverband

Am HB Ommerborn ist zwischenzeitlich die erforderliche Trafostation errichtet worden. Die Bodenplatte für das Betriebshäuschen „Schalt- und Steueranlage“ ist ebenfalls hergestellt. Coronabedingt haben sich sämtliche Lieferzeiten von weiteren Komponenten der Folgegewerke als auch der Pumpe selbst erheblich verlängert.

Nachdem zwischenzeitlich sämtliche Parameter wie z.B. Pumpenhersteller, Pumpentyp, Stromaufnahme und Leistungsmenge bekannt sind, wurde die Druckstoßsicherungsberechnung durchgeführt. Die Ergebnisse sind in die überarbeitete Planung der hydraulischen Ausrüstung eingeflossen. Sie ist beauftragt und wird voraussichtlich im Oktober 2022 fertiggestellt.

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