Die Aggertalsperre: Staumauer aus der Vogelperspektive.
  1. Trinkwasser
  2. Trinkwasseranalyse / Qualitätskontrolle

Trinkwasseranalyse und Qualitätskontrolle

An das Trinkwasser werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Diese Anforderungen sind in der Trinkwasserverordnung festgelegt. Die Trinkwasserverordnung existiert seit 1976 und wird laufend angepasst. Die letzte Anpassung erfolgte 2018. Derzeit sind in der Verordnung für insgesamt 53 Parameter Grenzwerte festgelegt. Bereits das unbehandelte Talsperrenwasser erfüllt bei allen chemischen Parametern mehr als die gesetzlichen Anforderungen. Der Nitratwert liegt beispielsweise um den Faktor 5 unter dem zulässigen Grenzwert. Das Trinkwasser ist daher nach der Aufbereitung auch bestens als Wasser für die Herstellung von Babynahrung geeignet.

In der Trinkwasserverordnung ist auch die erforderliche Untersuchungshäufigkeit vorgeschrieben.

Das fertig hergestellte Trinkwasser und das Wasser der einzelnen Aufbereitungsstufen wird in den Wasserwerken täglich mit physikalischen, chemischen und mikrobiologisch-hygienischen Messverfahren auf betriebswichtige Parameter wie z. B. Härte, pH-Wert, Anzahl der Keime u. a. m. überwacht.

Somit wird sichergestellt, dass stets eine gleichbleibend gute Trinkwasserqualität erreicht wird.

Darüber hinaus werden auch im Fernleitungsnetz regelmäßig vom Ablauf jedes Hochbehälters Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt. Insgesamt wird unser Trinkwasser damit sehr viel häufiger untersucht als in der Trinkwasserverordnung vorgeschrieben. Unser Trinkwasser ist „weich“, da es sehr dem Regenwasser gleicht und daher vergleichsweise wenige Mineralstoffe enthält.

Das Lebensmittel Trinkwasser hat wie Milch, Brot und Gemüse ein Verfallsdatum. Für Lebensmittelzwecke sollte man daher kein abgestandenes Leitungswasser (Stagnationswasser) verwenden. Trinkwasser, das vier Stunden oder länger in der Leitung gestanden hat, sollte man daher kurz ablaufen lassen bis es etwas kühler ist. Erst dann besitzt es wieder seine optimale Qualität. Das abgelaufene Wasser kann für andere Zwecke (Putzen, Blumen) verwendet werden. Weitere Informationen findet man auch im Ratgeber „Trink was – Trinkwasser aus dem Hahn“ des Umweltbundesamtes.

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