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Luftbild des Wasserwerks Erlenhagen / Aggerverband

Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Erlenhagen

Die Wasseraufbereitungsanlage Erlenhagen liegt etwa 60 m höher als die Genkeltalsperre. Das Rohwasser kann aus drei verschiedenen Entnahmehöhen aus der Talsperre entnommen werden und wird durch zwei Rohwasserleitungen in das Wasserwerk gepumpt. Es stehen drei Kreiselpumpen mit einer Förderleistung von 800 bis 1.150 m³/Stunde zur Verfügung.

Vor der Chemikalienzugabe wird das Talsperrenwasser - wie im Wasserwerk Auchel - durch UV-Bestrahlung vorbehandelt. Als nächster Aufbereitungsschritt wird dem Rohwasser auch hier Kohlendioxid zu dosiert. Dieses wird hier im Verlauf der gesamten Aufbereitung stufenweise mit Kalkwasser in Reaktion gebracht. Das Kalkwasser wird in einer eigenen Anlage aus Calciumhydroxid und Wasser hergestellt. Eine erste mechanische Vorreinigung des Rohwassers kann bedarfsweise über eine Mikrosiebanlage erfolgen. Die Elimination von kleinsten Partikeln erfolgt auch hier über eine Flockung mittels Eisen(III)chlorid. Die Flockenabtrennung erfolgt ausschließlich über Filtration in der ersten Filterstufe. Die erste Filterstufe hat 280 m² Filterfläche.

Nach der ersten Filterstufe fließt das Wasser der zweiten Filterstufe zu und durchläuft einen 1,60 m starken Jurakalkfilter. Durch den Jurakalk (Calciumcarbonat) wird die noch vorhandene Restkohlensäure abgebunden.

Neben der in Betrieb befindlichen offenen Filteranlage befindet sich am Standort zusätzlich eine weitere geschlossene Filteranlage mit 116 m² Filterfläche in der ersten Stufe und 58 m² Jurakalkfilter in der zweiten Stufe. Zur Kapazitätssteigerung kann diese bei Bedarf in überschaubar kurzem Zeitraum in Betrieb genommen werden. Zum Schluss wird eine Desinfektion mittels Chlorgas vorgenommen.

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